Schöne Spiele waren es. Und ein warmer Sommer, der hoffentlich noch einige Wochen anhält. Auch wenn man das Gefühl nicht los wird, dass man einen kleinen Pool huckepack tragen könnte. Quasi eine „Dusche to go“.Das Finale war natürlich kein wirkliches Finale. In unseren Augen. Die so hochgelobten starken Mannschaften haben sich beide als Miesepeter der WM gezeigt – wir sind der Meinung, ein so schlechtes und unfaires Finale hat es seit den 80igern nicht gegeben. Sei's drum. Spanien ist Weltmeister, die Deutschen die Weltmeister der Herzen (mal wieder).Wir jedenfalls hoffen, euch hat die WM bei uns in Linden im Ferry Spaß gemacht. Wir jedenfalls haben dazu gelernt. Wenn so heiß ist, möchte man lieber im Pool liegen. Zu recht. Trotzdem waren es mehrere Tausend Fans, die den Weg zu uns gefunden hatten und etwas WM-Stimmung mit nach Hause mitnehmen konnten.Public Viewing kann jeder, wir wollten dazu auch etwas animieren. Man bedenke nur das Ghana-Spiel gegen Deutschland. Die Tanzgruppe aus Ghana hat eingeheizt, oder? Leider war unser WM CITY Slam nur wenig besucht - zu heiß und zu früh. Schade, hochkarätige Slammer haben hier auf unserer Freilicht-Bühne ihr Können zum besten gegeben. Der Applaus gab uns jedenfalls recht.Und über die Zugriffszahlen…
„Paul ist tot“. DAS wäre jetzt eine Meldung, die wir uns wünschten. In was für einer Welt leben wir, wenn ein Oktopus jetzt Orakel spielt und dafür sorgt, dass unser Team gegen eine Mannschaft ohne „Cohones“ verliert?Ok. Wir haben gezaubert. Die ganze WM lang. Voodoo mit Voofoo, beten, feiern, trauern. Unsere junge 11 hat auch verzaubert. Die ganze Welt und Linden. An Emotionen war alles dabei. Nach jedem 'up' kommt halt auch mal ein 'down'. Aber: Wir lernen! Und die neue Mannschaft lernt auch. Hoffentlich schnell. Dann können wir 2012 eine EM feiern und allen, die in Vorrunden eher mäßige Leistung bringen, mächtig den Hintern versohlen. Denn es wird zeit! Uns gehen langsam die Lieder aus. Und aus '54, '74, '90, 2014 zu machen wäre jetzt albern.Also: Neue Lieder und Oktopusse braucht das Land! Wir jedenfalls haben beschlossen in diesem Jahr keine Tapas mehr zu essen. Mehr Käse, mehr Edamer und Gouda bis Sonntag.Wir sehen uns Samstag zum Spiel - es geht dann zwar nur um den dritten Platz, aber „Hey“! Immerhin. Wer hätte gedacht, das wir ins Halbfinale kommen?“Dann wird nämlich das Team gewinnen, die den Pokal als Einzige neben der Deutschen Mannschaft verdient hätte. So sehen wir das.
Oktopus Paul tippt auf Spanien im WM Halbfinale heute um 20:30. Kalamares, jawoll. Die essen wir gerne. Hoffen wir also, dass Paul falsch liegt. Bis dato stimmten wohl seine Prognosen für die WM, aber wir wissen, was Paul nicht weiß: Wir haben ein Spitzenteam, Kampfgeist und 2008 im Hinterkopf.
Aus Wikipedia: Die wirbellosen Tintenfische werden in der mediterranen Küche und in Asien vielfältig verwendet. In der Küchensprache werden meist alle essbaren Kopffüßer als Tintenfische bezeichnet und als Kalmare (Calamari, Seppie, Polpi, Calamares) und Kraken (Octopus, Polpo, Pulpo) unterschieden. Die Kraken werden 50 cm bis 4 m groß, haben einen beutelförmigen Körper ohne Stützskelett und acht muskulöse Arme mit doppelten Saugnapfreihen. Wegen ihres zarten Fleisches, das etwas an Kalb erinnert, gelten sie als besondere Delikatesse. Zumindest früher war es üblich, die gefangenen Kraken auf große Steine zu schlagen, um ihr Fleisch mürber zu machen.
Zur Vorbereitung den Kraken umstülpen und ausnehmen, Augen und Schnabel entfernen. Gründlich waschen und mit einem Holzstock weichklopfen.
Also: Weichklopfen! Das wünschen wir uns für heute Abend. Daumen drücken, wir packen das!
Trotz des super Badewetters und der Sommerferien fanden sich gestern zahlreiche Besucher zu Hannovers ersten WM City Slam ein um sich acht Poetry Slammer aus ganz Deutschland anzusehen. Der erste spielfreie WM-Tag bot sich schreiend an in der WM City im Ferry Biergarten einen etwas anderen Event darzubieten. Und die, die dabei waren, waren sichtlich begeistert und bekamen eine „Show“ geliefert, die es in sich hatte!Der WM City Slam wurde erstmal nach neuen Regeln durchgeführt. Statt der sonst üblichen Punktevergabe mussten sich die Kontrahenten jeweils gegeneinander messen lassen - ganz wie bei der WM. „Win or die“, schwarz oder weiss. Schön, dass es es diesmal auch ein „Mixed“ gab, zwei der acht Slammer waren Frauen und die machten es den Herren nicht leicht. Gut so!Die Slammaster Tobi Kunze und Kai Nesau hatten für den Slam…